Betriebliches

Gesundheits-management

Agiles BGM in Zeiten des DIgitalen Wandels

Als Betrieblicher Gesundheitsmanager arbeite ich vorrangig mit Klein- bis mittelständigen Unternehmen zusammen, um Diese trotz oder wegen der komplexen Anforderungen durch "Corona" und die VUCA Welt in einen gesunden Wandel zu begleiten. #Arbeit4.0 #NewWork

 

VUCA  beschreibt die veränderten Rahmenbedingungen und Herausforderungen, innerhalb derer Führungskräfte und Organisationen durch die Digitalisierung heute agieren. Unternehmen bewegen sich hier in einem Spannungsfeld zwischen alter und neuer Identität. Das bedeutet: Werte, die ein Unternehmen und seinen gesamten Wirkungsbereich ausmachen, werden immer entscheidender für die Unternehmung von morgen.

Wie sieht Ihre unternehmerische Gesundheitsstrategie aus?

Auch im BGM werden Ziele und Prozesse beschrieben, die sich an die übergeordneten Unternehmensziele anlehnen. Dabei brauchen Unternehmen eine Strategie nach innen, um eine Strategie nach außen umzusetzen! Dies kann zum Beispiel in einer Betriebsvereinbarung oder dem Leitbild festgehalten werden.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement folgt einem Managementkreislauf (PDCA Zirkel), der zielgerichtet gesundheitsförderliche Maßnahmen, Strukturen und Prozesse in Betriebe integriert und steuert.

Diese Aufgabe gelingt nur im Netzwerk und gemeinsam mit allen Akteuren:​

  • Führungskräfte

  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit

  • Betriebsmedizinisches Fachpersonal

  • psychologische Fachkräfte

  • BEM Beauftragte

  • Mitglieder des Betriebs- und Personalrats

  • Controller

  • Projektleitende

  • Datenschutzbeauftragte

  • IT-Abteilung

  • Marketing-Abteilung

  • Beschäftigte

sowie interne & externe BGM Anbieter, Physiotherapeuten und Berater.

Was bedeutet Gesundheit 4.0?

Unter dem Begriff Gesundheit 4.0 fließen im Wesentlichen zwei Konzepte zusammen: Zum einen der Digitale Transformationsprozess und zum anderen das Konzept von Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Gesundheit 4.0 im BGM richtet sich vor allem an die Beschäftigten im Unternehmen. Digitale Medien richtig und effizient nutzen ist das eine, sie in neue, gesunde Arbeitsstrukturen zu integrieren das andere. 

 

Die Digitale Welt bringt uns den Vorteil, dass man sich von Raum und starren Strukturen lösen kann, zum Beispiel im Homeoffice! Gleichzeitig entstehen neue Herausforderungen wie soziale Distanz und fließende Grenzen ins Privatleben.

Mitarbeiter*innen müssen einen gesunden Umgang mit den neuen Medien erlernen. Bedeutet konkret individuelle "Gesundheitskompetenzen" aufbauen, einen achtsamen Umgang mit digitalen Tools etablieren und Vertrauen gewinnen.

 

Fakt ist, mit einer guten Balance zwischen beiden Polen, können wir das Potenzial der digitalen Transformation sehr gut nutzen!

Gesundheit 4.0 als Teil der Unternehmens-philosophie

Langfristige Effekte eines gelebten BGM prägen nicht nur die Mitarbeiter und Führungskräfte eines Unternehmens, sondern auch die Philosophie, die "DNA" einer Firma. Um nachhaltig eine gesunde Kultur im Unternehmen zu erwirken, braucht es aber zunächst die bewusste Entscheidung dafür. Hier ist der Unternehmer bzw. der Vorstand gefragt. 

Mit dem richtigen BGM Konzept kann aus einfachem Gesundheitsschutz ein Gesundheitsförderndes, produktives und nachhaltiges Unternehmen werden.

Act Now!

PDCA - Plan Do Check Act businessman wor

01

Potenziale erkennen

Im ersten Schritt wird im BGM der tatsächliche Bedarf erhoben, Risiken und Potenziale analysiert und eine individuelle, strategische Planung und Zielsetzung durchgeführt. 

02

Lösungen erarbeiten

Nach Problem-Analyse und Planung werden gemeinsam realistische Lösungen und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Dabei werden direkt Früh- und Spätindikatoren festgelegt, also Kennzahlen an denen sich der Erfolg einer BGM Maßnahme bemessen lässt. 

03

Lösungen testen

Jetzt geht es in die direkte Maßnahmenumsetzung. Neben internen und externen Angeboten, unterteilt man in On-site,  Off-site Angebote, aber auch in Digitale oder Consulting Angebote. 

04

Lösungen Checken und Anpassen

Jede Maßnahme und jedes Projekt werden nach Durchführung beurteilt und auf ihren Nutzen gecheckt und angepasst!

Wenn Phase 4 endet, beginnt Phase 1 erneut. Eine kontinuierliche. gemeinsame Anpassung, Etablierung und Fortführung bewährter Maßnahmen führen schließlich zu einem nachhaltigen Ergebnis.